Kreuzkirche

Böse überrascht wurde Roland Krumm am 4. April, als er die Müllbehälter an der Kreuzkirche ausleeren wollte.

Unbekannte hatten an diesem Ort eine nächtliche “Frühlingsparty” mit offenem Feuer veranstaltet. Mit verstreuten, angekokelten Holzscheiten, leeren Flaschen und verbrannter Wiese bot der Platz unter der über fünfhundert Jahre alten Winterlinde (“Dicker Baum”) ein Bild von Chaos und Verwüstung.

Wir möchten hier noch einmal konkret darauf hinweisen, dass der Platz um die Kreuzkirche, wo wie der Name sagt, vor Jahrhunderten eine Kirche stand und sich ehemals auch eine Begräbnisstätte für Pesttote befand, von der “Arbeitsgemeinschaft Kreuzkirche” als ein Ort der friedlichen Begegnung, der Besinnung, ob man gläubig ist, oder nicht, des Verweilens und der Heimatgeschichte in ehrenamtlicher Arbeit gepflegt wird.

Ein entsprechendes, würdiges Verhalten der Besucher setzen wir voraus, zumal es sich hier, wie oben beschrieben, um eine ehemalige Kirche mit Begräbnisstätte handelt.

Die dort aufgestellte Sitzgruppe dient dem Verweilen an diesem Ort, nicht für Grillpartys, nächtliche Gelage oder Ähnliches.

Die zuständige Polizeidienststelle wurde bereits involviert, eine Überwachung des Geländes via Videoanlage ist in Planung.

Bedauerlich, dass wir zu s

olchen Mitteln greifen müssen!