|
Am 19. November hatte der Heimatverein 1952 Arborn wieder zum Leib unn Seel Oawend geladen.
Im von Brigitte Krämer liebevoll dekorierten großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses stärkte eine große Besucherzahl, nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Krumm, zunächst den Leib mit den von einem rührigen Küchenteam vorbereiteten Büffet aus rustikalen Westerwälder Spezialitäten.
Nachdem Knödel mit Wurstfüllung, Kürbissuppe, Geraffter und weitere andere Leckereien aus Omis Küche gemundet hatten, begannen die Akteure des Abends die Seele mit Mundartbeiträgen zu verwöhnen.
Den Anfang machte Mundartsänger Friedhelm Siering aus Ebergöns mit den Liedern „Hearbstlaab kimmt met korze Doage“, „Schlochtfest“ sowie einer launigen Ballade über eine lästige Fliege am Mittagstisch, bei der kein Auge trocken blieb.
Als besonderes Highlight wurde Alexander Roth angekündigt. Der 18 Jahre alte Arborner spricht im echten Leben nur Hochdeutsch, trug an diesem Abend jedoch durchaus gekonnt ein von Hanni Engelhard bearbeitetes Gedicht über ein „Wäller Madche“ von Ludwig Rühle vor, was ihm großen Applaus der Zuhörer bescherte.
Die nächsten Formationen waren die Ulmtaler Rotkehlchen mit „Schwarzbraunes Haar“ und „Dej ahle Miehl“, sowie der Arborner Frauenchor mit dem in Mundart gehaltenen Heimatlied und dem Volkslied „Kein schöner Land“, bevor es nach einigen kleinen Umbauarbeiten an den von Bernd Magold, Manfred Tropp, Heike Vorreier und Petra Jakob einstudierten Sketch ging.
In dem von Reiner Nöllge verfassten Stück unterhielten sich zwei benachbarte Ehepaare über die feinen Unterschiede der jeweiligen Urlaubsreisen. Besonders die von Heike Voreier geschilderten Abenteurlichen Umstände eines Eifelurlaubs, dank des Geizes ihres Angetrauten, ernteten begeisterte Lacher.
Danach erschien noch einmal der Frauenchor und brachte mit „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“ den Saal zum schunkeln, natürlich überbrachte der Ehemann einer Sängerin dann auch diensteifrig das von den Damen gewünschte. Mit dem in Arborner Mundart übersetzten Feierabendlied von Anton Günter brachten die Arborner Sängerinnen noch einmal Besinnlichkeit unter die Gäste, bevor Helmut Pfeiffer nach einer zünftigen Begrüßung das Gedicht „Knuhrer Luft“ des 1975 verstorbenen Mundartdichters Karl Schwarz vortrug, in dem Herr Schwarz seinerzeit den Bau der Wetzlarer Skihütte ein wenig persifliert hatte.
Die Ulmer Rotkehlchen erfreuten noch mit den Liedern „Nach der Heimat ziehts mich wieder“ und „Als Freunde kamen wir“, um das Heft noch enmal an Friedhelm Siering abzugeben, der mit Klassikern der Gruppe Fäägmeel und ein paar Volksliedern zum gemütlichen Teil überleitete.
An dieser Stelle ein Dank an alle Helfer in Organisation, Küche, an der Spülmaschine, an der Kasse, hinter der Theke und an unsere Bedienung Sabine. hne Euch wäre es nicht möglich gewesen. DANKE!
|